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Stalker Clear Sky

Das Gameplay ist an das des Vorgängers Shadow of Chernobyl angelehnt. Dem Spieler wird eine große Handlungsfreiheit eingeräumt. So kann er sich vier von sechs Fraktionen anschließen und diese zum Sieg über andere Fraktionen führen, was jedoch keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Geschichte hat.

Wie in Shadow of Chernobyl ist die Spielwelt weitestgehend frei erkundbar und insgesamt größer und detailreicher als die des Vorgängers: Fünf neue Gebiete kamen hinzu und acht alte wurden überarbeitet. Weiterhin können nun längere Wege zwischen Regionen, meist gegen Bezahlung, mit Ortskundigenüberbrückt werden.

In der Zone rund um das AKW Tschernobyl haben sich viele verschiedene Anomalien gebildet, welche Artefakte produzieren, die der Spieler aufsammeln und verkaufen oder auch an seinem Gürtel tragen kann, um diverse Boni zu genießen.

Der Spieler kann mit anderen Stalkern interagieren, wie etwa Reden und Handeln. In der Zone gibt es weiterhin Händler, die den Spieler gegen Geld mit Waffen, Munition und Nahrung versorgen. In manchen Fraktionen trifft man auf Mechaniker, welche Waffen und Ausrüstungsgegenstände reparieren oder verbessern können. Diese Funktion wurde beim Vorgänger häufig gewünscht und durch diverse Modifikationen von freien Programmierern nachgebaut.

Im Gegensatz zum Vorgänger-Spiel ist der Verbrauch von gefundener Nahrung durch den Spieler nicht mehr notwendig, da sich Hunger nicht negativ auswirkt. Der Konsum von Wodka wirkt dekontaminierend, allerdings wirkt sich dies auf die Fähigkeiten aus. Energy-Drinks erhöhen temporär die Ausdauer, was in Flucht-Situationen von Nutzen sein kann.

Neben Menschen gibt es auch mutierte Tiere und Menschen sowie Zombies im Spiel. So gibt es mutierte Wildschweine, blinde Hunde mit einem sechsten Sinn oder schlicht Perversitäten, welche beispielsweise einfach als „Fleisch“ (englisch „Flesh“) bezeichnet werden.